KERAMIKVASEN

Meine Vasen sind an der Töpferscheibe gedreht oder in einer Gipsform gegossen.

Die Stücke welche auf der Töpferscheibe gedreht werden, sind aus 2 Teilen gearbeitet und werden anschließend im lederhartem Zustand zusammengesetzt und weiter bearbeitet.

Nach dem Trockenprozess werden die Vasen bei ca. 960 Grad Celsius gebrannt, anschließend glasiert und ein zweites Mal gebrannt um die Glasur zum Springen zu bringen. Diese Art der Oberflächenverarbeitung nennt man:

„ Craquelé. Das Craquelé(e), Krakelee (frz. craqueler, „rissig werden lassen“; craquelé, „rissig, gesprungen“) ist ein Sprung- oder Rissnetz.“

In die durch diesen Prozess entstandenen Risse bringe ich hitzebeständige Farbkörper und brenne die Vasen anschließend ein drittes Mal bei ca. 1120Grad Celsius.

Somit ist jedes so entstandene Stück ein Einzelstück, denn kein Rissnetz gleicht dem Anderen.

Gegossene Vasen werden mit dafür eigens angefertigten Gipsformen hergestellt. Dafür giesse ich flüssigen Ton in die Form und lasse diese Masse solange in der Form bis die gewünschte Wandstärke erreicht ist. Das kann einige Minuten oder auch eine Stunde dauern.

Nach circa 24 Stunden öffne ich die Gipsform und entnehme die fertige Vase. Der Trocken und Brennprozess gleicht dem von gedrehten Vasen.

Die meisten der abgebildeten Vasen sind verkauft. Sie können im SHOP die vorrätigen Vasen sehen.

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